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Wie wählt man gewerbliche Dunstabzugshauben für Restaurants aus?

Time : 2026-08-31 Hits : 0

Die richtige Haubenart für Ihren Kochbetrieb auswählen

Auswahl gewerbehauben für Restaurants beginnt mit dem Verständnis der beiden Hauptklassifikationen gemäß NFPA 96 und internationalen mechanischen Vorschriften. Typ-I-Hauben sind dafür ausgelegt, fettbeladene Dämpfe aufzufangen, die von kochutensilien geräten mit Festbrennstoff, Grillplatten, Bratplatten und Fritteusen erzeugt werden. Diese Hauben müssen Fettfilter, ein Feuerlöschsystem und eine Fettwanne für flüssigen Abfluss enthalten. Typ-II-Hauben leiten Dampf, Wärme und Gerüche von Geräten wie Dampfgarern, Backöfen und Geschirrspülmaschinen ab, bei denen kein Fett anfällt. Ein Restaurant, das sowohl fettproduzierende als auch nicht fettproduzierende Geräte einsetzt, benötigt beide Haubentypen über den jeweiligen Einsatzbereichen, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.

Berechnung des CFM-Bedarfs basierend auf der Gerätebelastung

Die Luftdurchsatzleistung, gemessen in Kubikfuß pro Minute (CFM), bestimmt, wie effektiv eine Dunstabzugshaube verunreinigte Luft aus dem Kochbereich entfernt. Die Standardberechnungsmethode folgt der Überstandregel: Die Haube muss auf allen Seiten sechs Zoll über die Kanten der Kochfläche hinausragen, und die erforderliche CFM-Leistung ergibt sich aus der Fläche der Haube multipliziert mit einem Erfassungsgeschwindigkeitsfaktor. Beispielsweise erfordert ein Grill mit starker Rauchentwicklung typischerweise 150–200 CFM pro Quadratfuß Haubenfläche, während ein Standardherd 100–150 CFM benötigen kann. Zu kleine Hauben lassen Rauch und Fett in den Speiseraum entweichen, während zu große Systeme Energie verschwenden und die Kosten für Frischluftzufuhr erhöhen. Gastronomiebetreiber sollten von ihrem Lieferanten vor der endgültigen Festlegung der Haubenspezifikationen eine Lastberechnung basierend auf der konkreten Geräteausstattung anfordern.

Materialaufbau und Integration der Brandunterdrückung

Gewerbehauben für Restaurants muss aus mindestens 18-Gauge-Edelstahl oder einem gleichwertigen korrosionsbeständigen Material gefertigt sein, um täglicher Einwirkung von Hitze, Feuchtigkeit und Fett standzuhalten. Die Innenflächen müssen glatt und nahtlos sein, damit sich kein Fett ansammeln kann. Für Typ-I-Dunstabzugshauben sind Brandschutzsysteme zwingend vorgeschrieben und müssen UL-300-konform sein; sie müssen Düsen über jedem Kochgerät sowie schmelzbare Verbindungen aufweisen, die bei einer vordefinierten Temperatur auslösen. Das Löschmittel – üblicherweise eine feuchte chemische Lösung – muss mit den verwendeten Kochmedien kompatibel sein. Ein praktisches Beschaffungsbeispiel ist ein Restaurant mit 200 Sitzplätzen, das eine 3-Meter-Typ-I-Dunstabzugshaube über einer Kochzeile mit einem Sechs-Flammen-Herd, einem Flachgrill und zwei Fritteusen installierte. Für dieses Projekt war eine Abstimmung zwischen dem Dunstabzugshersteller, dem Anbieter des Brandschutzsystems und dem Anlagenbauer erforderlich, um eine korrekte Positionierung der Düsen und den ordnungsgemäßen Anschluss der Kanalisation sicherzustellen.

Kanalisation, Zuluftversorgung und Normenkonformität

Die Wirksamkeit einer gewerblichen Dunstabzugshaube hängt gleichermaßen von der Abluftkanalanlage und der Zuluftversorgung ab. Abluftkanäle müssen aus Stahlblech mit einer Stärke von 16 Gauge bestehen, durchgehend geschweißte Verbindungen aufweisen, mit möglichst wenigen Bögen verlegt werden und mindestens 3 Meter von jeder Lufteintrittsöffnung entfernt enden. Zuluftsysteme ersetzen die abgeführte Luft, um den Druckausgleich im Gebäude aufrechtzuerhalten; ohne ausreichende Zuluft erfolgt keine ordnungsgemäße Erfassung durch die Haube, und Unterdruck kann dazu führen, dass Türen klemmen oder Pilotlichter erlöschen. Örtliche Gesundheits- und Feuerordnungen legen Prüfintervalle, Reinigungshäufigkeiten sowie Dokumentationsanforderungen fest. Restaurants, die in Gebieten betrieben werden, die den International Mechanical Code anwenden, müssen ihre Dunstabzugshaubensysteme mindestens alle sechs Monate prüfen lassen; die entsprechenden Aufzeichnungen sind zu Zwecken der Prüfung vorzuhalten.

Bewertung von Hauben-Zusatzgeräten und Filteroptionen

Die Fettfiltration stellt die wichtigste Wartungsvariable beim Betrieb von Dunstabzugssystemen dar. Lamellenfilter, der Branchenstandard für Dunstabzugshauben der Klasse I, nutzen ineinandergreifende Metalllamellen, die die Luftströmung durch eine Reihe von Richtungswechseln zwingen; dadurch kondensieren Fettpartikel an den Filteroberflächen und laufen in die Auffangrinne ab. Maschenfilter sind leichter und kostengünstiger, dürfen jedoch ausschließlich bei Anwendungen der Klasse II eingesetzt werden, da sie sich bei Fettbelastung rasch verstopfen und eine Brandgefahr darstellen. Dunstabzugshauben mit Wasserspülung sprühen während des Betriebs kontinuierlich einen feinen Wassernebel, um Fett zu erfassen, und bieten damit die höchste Filtrationseffizienz; sie erfordern jedoch Wasseranschlüsse sowie einen höheren Wasserverbrauch. Gastronomiebetreiber sollten bei der Auswahl der Filtrationstechnologie die Gesamtbetriebskosten berücksichtigen – darunter die Häufigkeit des Filteraustauschs, der Reinigungsaufwand sowie der Verbrauch an Versorgungsgütern.

Abstimmung der Dunstabzugshauben-Spezifikationen auf die Wachstumspläne des Restaurants

Gastronomiebetriebe, die beabsichtigen, ihre Speisekarte zu erweitern, Kochstationen hinzuzufügen oder die Sitzkapazität zu erhöhen, sollten Dunstabzugshauben mit zukunftsorientierter Flexibilität wählen. Eine Haube, die ausschließlich auf die derzeitige Ausstattung abgestimmt ist, lässt bei einer Speisekarten-Erweiterung keinen Spielraum mehr – ohne kostspielige bauliche Veränderungen. Modulare Dunstabzugshauben-Systeme, die sich erweitern oder neu konfigurieren lassen, bieten eine praktikable Lösung für wachsende Betriebe. Zudem können Dunstabzugshauben mit stufenloser Drehzahlregelung, bei denen die Lüfterdrehzahl anhand der Kochaktivität mittels Temperatur- oder optischer Sensoren angepasst wird, den Energieverbrauch um 30 bis 50 Prozent gegenüber einem Betrieb mit konstanter Drehzahl senken. Bei der Auswahl von Lieferanten sollten Gastronomen Referenzen aus vergleichbaren Betrieben einfordern, die Vertrautheit des Lieferanten mit lokalen Vorschriften überprüfen und sicherstellen, dass das vorgeschlagene System sämtliche erforderlichen Komponenten umfasst: Haubenkorpus, Filter, Lüfter, Kanalrohre, Feuerlöschsystem sowie Frischluftzufuhr. Über die Dimensionierung hinaus müssen Betreiber prüfen, ob die gewählte Haube mit der vor Ort verfügbaren Spannung und der vorhandenen Lüftungsleistung kompatibel ist, und ob der Abgaslüftermotor für die gesamte Länge der Kanalrohrführung ausgelegt ist. Eine Haube, die im Showroom gut abschneidet, kann in einer Küche mit langen Kanalrohren oder mehreren Rohrbögen unterperformen. Die Anforderung einer Lastberechnung durch den Lieferanten – inklusive Filterdruckverlust und statischem Lüfterdruck – stellt sicher, dass das System bereits ab dem ersten Betriebstag wie geplant funktioniert.

F: Was ist der Unterschied zwischen Typ-I- und Typ-II-Gewerbehauben?

A: Typ-I-Hauben sind für fettproduzierende Kochgeräte konzipiert und müssen Fettfilter sowie ein Feuerlöschsystem enthalten. Typ-II-Hauben leiten Dampf, Wärme und Gerüche von fettfreien Geräten wie Dampfgarern und Geschirrspülmaschinen ab.

F: Wie berechne ich den erforderlichen Luftstrom (CFM) für meine Gewerbehaube?

A: Der Luftstrom (CFM) wird anhand der Haubenfläche und der Art der Kochgeräte berechnet. Ein Grill benötigt typischerweise 150–200 CFM pro Quadratfuß Haubenfläche, während ein Standardherd 100–150 CFM erfordert. Ihr Geräteanbieter sollte eine standortspezifische Lastberechnung durchführen.

F: Wie oft müssen Gewerbehauben gereinigt und geprüft werden?

A: Die meisten Behörden verlangen alle sechs Monate eine Inspektion bei hochvolumigen Fettbetrieben und jährlich bei mittelvolumigen Betrieben. NFPA 96 enthält Reinigungshäufigkeitsrichtlinien, die sich nach dem Kochvolumen und dem Brennstofftyp richten.

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